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wird
- vermutlich von Bregenz aus - auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils
Aeschach eine große Villa errichtet, deren Relikte am
"Römerpark" zu sehen sind. Sie ist das bedeutendste
Zeugnis der römischen Siedlungstätigkeit in unserem
Raum, die allerdings nur das Festland, nicht aber die Insel
erfasst hat.
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wird
der Name des heutigen Stadtteils Aeschach erstmals als Gewässername
erwähnt.
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verfasst
ein St. Galler Mönch diejenige Urkunde, die den ältesten
sicheren schriftlichen Beleg des Namens Lindau enthält.
Der Name bedeutet "Insel auf der Lindenbäume wachsen".
Daran erinnern bis heute die seit dem 13. Jahrhundert nachweisbaren
Stadtwappen und -siegel, die entweder einen vollständigen
Lindenbaum zeigen oder ein Lindenblatt symbolisieren wie das
1999 eingeführte Logo.
Bei seiner Ersterwähnung bezog sich der Name Lindau auf
ein adliges Frauenkloster, das 882 bereits seit einigen Jahrzehnten
auf der Insel bestand. Der Legende nach ist es Graf Adalbert
von Rätien zum Dank für seine Rettung aus Seenot gegründet
worden. Aus dem Kloster entwickelt sich inm Laufe der nächsten
Jahrhunderte ein freiweltliches Damenstift, dessen Mitglieder
keinerlei Gelübde abzulegen brauchen und daher den Konvent
auch wieder verlassen können. An das Stift erinnern heute
noch seine letzten Kirchen- und Konventsgebäude (die katholische
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt bzw. das benachbarte Amtsgericht
und Landratsamt).
Außer den Nonnen leben im 9. Jahrhundert noch Fischer
auf der Insel, deren Siedlung abseits vom Kloster im Gebiet
der Peterskirche, dem ältesten Gotteshaus Lindaus, vermutet
wird.
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verlegt
das Kloster Lindau auch Sicherheitsgründen seinen Markt,
den es bisher auf dem Festland in Aeschach abgehalten hat, auf
die Insel. Damit ist die Grundlage für die Stadtwerdung
gegeben: Zwischen Stift und Fischerdorf entsteht eine aufblühende
Kaufmansssiedlung, die von der verkehrsgünstigen Lage an
einer bedeutenden transalpinen Verbindung ebenso profitiert
wie vom Bodensee als Wasserstrasse. Ihr regelmässiger Grundriss
ist bis heute zu erkennen, ebenso Spuren ihrer Urmauerung (Mangturm,
Straßenbezeichnung "Inselgraben", Diebsturm,
Straße "Auf der Mauer", Heidenmauer), die die
Ausdehnung der mittelalterlichen Stadt erkennen lassen. Wohl
seit dem 14. Jahrhundert verbindet eine Brücke die Insel
mit dem Festland.
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wird
die seit 1528 evangelische Pfarrkirche St. Stephan errichtet,
deren heutige Gestalt allerdings überwiegend von Erweiterungen
und Umbauten zu Beginn des 16. Jahrhunderts geprägt wird.
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werden
zwei Lindauer Textilkaufleute in Genua erwähnt. Damit werden
erstmals die Handelsbeziehungen der Stadt nach Itlaien greifbar,
die bis in 19. Jahrhundert eine wichtige Säule der Lindauer
Wirschaft bilden.
Wohl seit dem späten Mittelalter unterhält die Stadt
Lindau den "Mailänder Boten". Bis 1826 transportiert
er regelmässig Nachrichten, Waren und Personen vom Bodensee
durch das Rheintal und über die Bündner Pässe
nach Oberitalien. - Neben dem Fernhandel mit dem Mittelmeerraum
(Textilien, Gewürze, Südfrüchte) spielt auch
der Warenaustausch zwischen den Bodenseerainern eine wichtige
Rolle (Salz, Holz, Getreide, Fische).
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lassen
sich Franziskander ("Barfüßer") in Lindau
nieder, deren Klosterkirche heute das Stadttheater beherbergt
(Fischergasse 37).
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hören
wir erstmals vom Lindauer Heilig-Geist-Hospital. Als evangelische
Hospitalstiftung besteht die Einrichtung bis heute an ihrem
mittelalterlichen Standort zwischen Stadtmauer und Schmiedgasse
fort.
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verleiht
König Rudolf I. wie vielen anderen Städten auch Lindau
wichtige Freiheiten und Rechte. Die Kaufmannssiedlung löst
sich mehr und mehr aus der Herrschaft des Frauenklosters und
entwickelt sich zu einer Freien Reichsstadt mit Selbstverwaltung,
die nur den Kaiser bzw. König als Oberhaupt anerkennt.
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werden
die Namen der heutigen Stadtteile Reutin und Hoyren erstmals
urkundlich erwähnt. Der Name Reutin, der "gerodetes
Land" bedeutet, verweist darauf, dass ein Großteil
des Lindauer Umlandes während des Hochmittelalters urbar
gemacht wurde.
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wird
das bis heute erhaltene, allerdings mehrfach veränderte
Haus "Zum Sünfzen" (Maximilianstrasse 1) errichtet.
Bauherr ist die gleichnamige Gesellschaf, in der sich die führenden
Lindauer Familien, das Patriziat, zusammengeschlossen haben.
Sie treiben vielfach Fernhandel und bestimmen, zum Teil in Ausienandersetzung
mit den Zünften der Handwerker, die Geschicke der Reichsstadt
über Jahrhunderte hinweg.
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erbaut
die Stadt Lindau an der Stelle eines Rebgartens das heutige
Alte Rathaus.
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erhält
das Damenstift bzw. seine Äbtissin die Würde einer
weltlichen Reichsfürstin. Innerhalb des "Heiligen
Römischen Reiches Deutscher Nation" sind Stift und
Stadt trotz ihrer unmittelbaren Nähe voneinander unabhängige
Territorien, die häufig im Streit miteinander liegen.
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tagt
im Alten Rathaus ein Reichstag, auf dem verchiedene deutsche
Fürstentümer und freie Städte vertreten sind.Führender
Kopf ist der Reichserkanzler, der Mainzer Erzbischof Berthold
von Henneberg. Sein Konterfei ist an der südlichen Fassade
des Alten Rathauses zu sehen, wo auch das farbige Freseknband
Bezug auf den Reichstag nimmt. Es zeigt den Einzug Herzog Philipps
von Burgund in Lindau. Philipp vertrat seinen Vater, Kaiser
Maximilian I., der selbst nicht am Reichstag teilnahm.
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wird
die Stadt Lindau evangelisch. Das Kloster der Franziskaner,
aus deren Reihen der erste reformatorische Prediger stammt,
wird geschlossen. Ein Teil seiner Bücher gelangt in die
1538 gegründete Stadtbibliothek. Durch den Glaubenswechsel
wird Lindau auch in konfessioneller Hinsicht zu einer Insel,
denn die gesamte Umgebung bleibt mit Ausnahme der wenigen, zur
Stadt Lindau gehörenden Dörfer auf dem Festland katholisch,
ebenso das Damenstift auf der Insel.
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gehört
die Stadt Lindau zu neugläubigen Teilnehmern des Reichstags
von Speyer, die gegen dessen reformationsfeindlichen Beschlüsse
Protest einlegen. Davon leitet sich die Bezeichnung "Protestanten"
für die Evangelischen her.
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unterzeichnet
Lindau auf dem Reichstag von Augsburg nicht wie die meisten
evangelischen Fürsten und Städte die "Confessio
Augustana" , die Philipp Melanchton für die Anhänger
Martin Luthers verfasst hat, sondern legt zusammen mit Straßburg,
Konstanz und Memmingen ein eigenes Glaubensbekenntnis, die "Confessio
Tetrapolitana" (="Vierstädtebekenntnis"),
vor. Hinter ihr steht ein Verständnis vom Abendmahl, das
eher demjenigen des Schweizer Reformators Zwingli entspricht
als demjenigen Luthers. Erst in der Folgezeit schliesst sich
Lindau dem Luthertum an.
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legt
der Kaiser, der katholisch und auch Herr von Österreich
ist, Truppen in die Stadt, nachdem dort innere Unruhen ausgebrochen
waren. Es kommt zu Versuchen, Lindau zu rekathilosieren und
stärker an Österreich zu binden.
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kommt
es zu einzigen förmlichen Belagerung Lindaus während
des 30jährigen Krieges. Schwedische Truppen veruschen die
Stadt zu erobern, scheitern aber am Widerstand der Bürger
und der kaiserlichen Besatzung unter dem Grafen Waldburg-Wolgegg,
dessen Portrait an der Südfassade des Alten Rathauses zu
sehen ist. Lindau bleibt damit das Schicksal vieler Nachbarstädte
- und orte erspart, die oft mehrfach von verschiedenen Kriegsparteien
eingenommen und geplündert worden sind.
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beendet
der Westfälische Frieden den 30jährigen Krieg. Von
neuem wird der Stadt Lindau ihre politische und konfessionelle
Eigenständigkeit garantiert, die seit 1628 gefährdet
gewesen war. Die kaiserliche Garnison muss abziehen. Maßgeblichen
Anteil an diesem Erfolg hat der Lindauer Diplomat Valentin Heider,
dessen Portraitmedaillon an der Südfassade des Alten Rathauses
angebracht ist.
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feiern
die Lindauer zur Erinnerung an den Augsburger Religionsfrieden
von 1555, einem Vorläufer des Westfälischen Friedens,
ein großes Freudenfest. Es ist eine der Wurzeln des Kinderfestes,
das bis heute begangen wird und innerhalb des Lindauer Festkalenders
eine zentrale Stellung einnimmt.
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verwüstet
ein verheerender Stadtbrand den Stiftsbezirk und angrenzende
Stadtviertel. Nur die evangelische Stephanskirche bleibt verschont.
Beim Wiederaufbau erhalten Stift, Stiftskirche und Markt (Haus
zum Cavazzen = Stadtmuseum, Haus zum Baumgarten = Marktplatz
4) das barocke Gepräge, das sie bis heute kennzeichnet.
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werden
infolge der Französischen Revolution von 1789 wenige Jahre
vor der Auflösung des "Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation" alle Klöster und Reichsstädte
aufgehoben. Die Stadt Lindau und die Besitzungen des Damenstiftes
fallen an den Fürsten Karl August von Bretzenheim, der
seine Neuerwerbungen jedoch bereits 1804 an Österreich
weitergibt.
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muss
Österreich nach einer Niederlage gegen Napoleon Lindau
an den französischen Bundesgenossen Bayern abtreten. Seitdem
besitzt Bayern einen Zugang zum "Schwäbischen Meer".
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verliert
die Inselstadt Lindau ihr Landgebiet, das auf die drei neuen
selbstständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin verteilt
wird.
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wird
für die in bayrischer Zeit ständig wachsende Zahl
von Katholiken eine Pfarrei errichtet, der die ehemalige Stiftskirche
als Gotteshaus dient.
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wird
in Lindau das erste eiserne Dampfschiff auf dem Bodensee, die
"Ludwig", in Dienst gestellt. Damit beginnt in Lindau
und Umgebung das Zeitalter der Industrialisierung, die hier
allerdings nicht so intensiv wie etwa im benachbarten Friedrichshafen
verlaufen ist.
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erbaut
der in Italien zu Vermögen gekommene Lindauer Großkaufmann
F. Gruber am Schachener Seeufer die Lindenhofvilla. Dank zahlreicher
Nachahmer, darunter die bayrische Königsfamilie, entwickelt
sich bis zum Ersten Weltkrieg an der "Bayrischen Riviera"
ein Villengürtel, der zu einem Großteil noch heute
zu bewundern ist.
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erreicht
die Eisenbahn über den damals errichteten Damm Lindau.
Die Stadt ist Endpunkt der in Hof beginnenden bayerischen Nordost-Südwest-Diagonal-Strecke.
Das neue Verkehrsmittel fördert den Getreidehandel als
zeitweise wichtigsten städtischen Wirtschaftszweig und
den Tourismus, die ersten großen Hotelbauten entstehen
in der Nähe des Bahnhofs, der das Gesicht der sog. Hinteren
oder Westlichen Insel tiefgreifend verändert: An die Stele
von Gärten treten Gleisanlagen und Bahngebäude.
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wird
der neue Seehafen als Schnittstelle der damals modernsten Verkehrsmittel
Dampfschifffahrt und Eisenbahn fertiggestellt. Als südwestliche
Eingangspforte Bayerns erhält er einen besonders repräsentativen
Charakrter. Davon zeugen heute noch der Leuchtturm und das bayrische
Wappentier, der Löwe, die beide längst zu Wahrzeichen
der Stadt geworden sind.
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nimmt
das erste Lindauer Elekrizitätswerk seinen Betrieb auf.
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zieht
das Militär in die neu errichtete, nach dem damaligen bayrischen
Prinzregenten benannte Luitpoldkaserne auf der Hinteren bzw.
Westlichen Insel ein.
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werden
die 1808 / 18 abgetrennten Festlandsgemeinden wieder mit Lindau
vereinigt.
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besetzen
am 30. April französische Truppen kampflos die Stadt, die
den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden
hat. Zusammen mit dem Landkreis Lindau dient sie in den folgenden
Jahren als Landbrücke zwischen den französischen Besatzungszonen
in Südwestdeutschland und Westösterreich. Stadt und
Landkreis Lindau werden damit vom übrigen Bayern, das amerikanisch
besetzt ist, abgetrennt und erhalten einen staatsrechtlichen
Sonderstatus. Ein Kreispräsisium wird oberstes Verwaltungsorgan.
Es besitzt Kompetenzen, die anderswo von Landesbehörden
wahrgenommen werden.
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rollt
die erste Roulette Kugel in der Lindauer Spielbank; die ersten
Lindauer Psychotherapiewochen werden abgehalten.
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findet
die erste Lindauer Nobelpreisträgertagung statt.
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beginnt
Felix Wankel, der seit 1936 in Lindau lebt, mit der Entwicklung
des nach ihm benannten Rotationskolben Motors. Seine 1962 erbaute
"Technische Entwicklungsstelle" (TES) im Stadtteil
Zech (Fraunhofer Strasse 10) steht seit 1999 unter Denkmalschutz.
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erleben
die Lindauer die bislang letzte "Seegfrörne".
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begründen
Lindau und die französische Stadt Chelles bei Paris eine
Partnerschaft, die bis heute intensiv gepflegt wird.
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können
Lindauer mit der Inselhalle ein modernes Tagungs- und Veranstaltungszentrum
in Besitz nehmen.
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nimmt
das neue Stadtbussystem seinen Betrieb auf.
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sucht
an Pfingsten ein Jahrhunderthochwasser die Inselstadt heim,
das Erinnerungen an ähnliche Katastrophen in der Vergangenheit
(z. B. 1817) wachruft.
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dürfen
die Lindauer optimistisch das neue Jahrtausend beginnen: zahlreiche
zukunftsweisende Projekte sind in Angriff genommen worden bzw.
stehen vor dem Abschluss, die Nobelpreisträger und Psychotherapeuten
treffen sich jeweils zum 50. Mal in Lindau. |
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